Aktueller Beitrag zum Thema - Eintritt in den Ruhestand

Von Hundert auf Null

(djd). Wer mitten im Arbeitsleben steht, vielleicht noch schulpflichtige Kinder hat oder sich um die pflegebedürftigen Eltern kümmert, blickt oft voller Vorfreude auf das Rentenalter: endlich losgelöst von allen Verpflichtungen, endlich mehr Zeit für sich. Doch wenn es so weit ist, will sich das freudige Gefühl einfach nicht einstellen. Als Senior ist man plötzlich nicht mehr gefragt, hat keine wichtigen Aufgaben und der Tag dehnt sich leer vor einem aus.

  
Foto: djd/Dr. Reisach Kliniken/Getty


Plötzlich ist man nicht mehr wichtig

Viele Menschen fühlen sich durch die neue Situation verunsichert und fallen in eine seelische Krise. Finanzielle Engpässe können sich zusätzlich bedrohlich auswirken. Rechnungen, die früher nicht weiter ins Gewicht fielen, reißen nun ein großes Loch in den Geldbeutel. Gar nicht selten wird der Ruhestand auch zur Belastung für die Partnerschaft, weil man plötzlich 24 Stunden am Tag zusammen ist.
Wenn das Gefühl der Antriebslosigkeit und inneren Leere nicht weichen will und sich zu einer tief greifenden Lebens-Unlust manifestiert, sollte man sich nicht scheuen, ärztliche Hilfe einzuholen. Auch spezialisierte Kliniken, wie die bayerischen Dr. Reisach Kliniken, bieten Unterstützung in solch einer schwierigen Lebensphase an. Eine Übersicht über die stationären Angebote gibt es unter www.dr-reisach-kliniken.de.

Offen für den neuen Lebensabschnitt

In den beiden Kliniken in Oberstdorf und Oberstaufen lernen die Betroffenen, die körperlichen und sozialen Veränderungen, die das Rentenalter mit sich bringen kann, anzunehmen und mit ihnen umzugehen. Wichtig ist dabei, der Wehmut und Trauer über die vergangene Zeit Raum zu geben. In den therapeutischen Gruppensitzungen oder Einzelgesprächen wird zum Beispiel die eigene Biografie durch Lebensrückblickinterventionen nochmals beleuchtet. Schmerzhafte Punkte werden angesprochen und zugelassen. Diese Vergebungsarbeit schafft neuen Raum für seelische Gelassenheit. Dies beinhaltet auch die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergänglichkeit in Verbindung mit Achtsamkeitsübungen, die das Bewusstsein auf das Hier und Jetzt ausrichten. Durch die Reflexion und Veränderung innerer Glaubenssätze wird ein gedanklicher Wachstumsprozess angestoßen: Das Ruhealter muss kein Stillstand sein, es kann noch jede Menge Zufriedenheit schenken.

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