Therapeutische Angebote der Hochgrat Klinik

Hier finden Sie eine Auflistung der therapeutischen Angebote der Hochgrat Klinik. Um nähere Informationen zu erhalten, klicken Sie auf das jeweilige Angebot.

Anreisewoche

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Ein guter Start, ein herzliches Willkommen und eine klare Einführung in die Therapeutische Gemeinschaft ist unser Anliegen. Ein Aufnahmegespräch mit einem Therapeuten sowie eine medizinische Untersuchung erwartet Sie in den ersten Tagen. Zudem erwarten Sie im Rahmen einer ausführlichen Einführungs-Woche folgende Veranstaltungen:

Begrüßungsrunde (Aufnahmevisite am Abend der Anreise)

Unser Chefarzt, der diensthabende Arzt sowie unser Pflegedienst freuen sich, Sie in der Runde unserer neuen Patienten kennen zu lernen. Sie haben hier die Möglichkeit, sich mit ihrem Anliegen vorzustellen.

Begrüßung im Gesamtteam

Unser Geschäftsführer Dr. Georg Reisach begrüßt wöchentlich unsere neuen Patienten persönlich und stellt bei dieser Gelegenheit seine Mitarbeiter vor.

Orientierungsgruppe

Ziel dieser Gruppe ist das gegenseitige Kennenlernen sowie das Fühlen und Erkennen der eigenen Beziehungsgestaltung bzw. der Beziehungsprobleme und der dazugehörigen Verhaltensmuster. Dies ist wesentlich für den nachfolgenden Therapieprozess. Im Anschluss an eine gemeinsame Imaginationsübung werden die individuellen, krankmachenden Einstellungen in der Gruppe erarbeitet und Veränderungsziele beschrieben.

Gemeinschaftstherapie und Einführung in das 12-Schritte-Programm

Nach einer Vorstellung in der Gemeinschaftstherapie am nächsten Morgen nehmen Sie an einer Einführung in die 12-Schritte-Gruppen und das 12-Schritte-Programm teil.

Einführung ins Behandlungskonzept

Hier stellen Ihnen Mitarbeiter aus der medizinisch-therapeutischen Leitung das Behandlungskonzept unserer Klinik detailliert vor.

Gruppe der Neuen

In diesen Gruppen, die von unserem Diensthabenden Arzt geleitet werden, haben Sie die Möglichkeit, eventuelle Anfangsschwierigkeiten in wohlwollender Atmosphäre zu besprechen. 

Stammgruppe

Stammgruppe

Sie sind während der gesamten Dauer Ihres Aufenthaltes einer therapeutischen Kleingruppe zugehörig und arbeiten in dieser vertrauensvoll mit ihrem Bezugstherapeuten zusammen. Ziel ist die Vertiefung aller therapeutischen Prozesse und deren Zusammenführung zu einem ganzheitlichen Bild. Wir führen unsere Gruppenteilnehmer dazu hin, biografisch bedingte und aktuelle Konflikte zu reflektieren und aufzulösen.

Dabei kommen tiefenpsychologische Methoden, Schematherapie, Techniken der Verhaltenstherapie, Gestalttherapie und systemischen Therapie sowie der humanistischen Psychotherapie zur Anwendung. Um einen kontinuierlichen und intensiven therapeutischen Prozess zu ermöglichen, findet die Gruppe dreimal wöchentlich statt.

Gemeinschaftstherapie

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In der Gemeinschaftstherapie (Großgruppe mit ca. 30-40 Patienten und 3 – 5 Therapeuten) geht es um das Einüben von konstruktiven Kommunikationsformen innerhalb einer größeren Gemeinschaft. Ziel ist die eigene Schamschwelle zu überwinden und sich anderen erkennbar zu machen, sich dadurch Hilfe und Unterstützung aus der Gemeinschaft zu holen und konstruktive Bewältigungsmöglichkeiten für zwischenmenschliche Konflikte zu entwickeln. Die Gemeinschaftstherapie ist lösungsorientiert, unterstützungsorientiert und arbeitet in Beziehung zu sich selbst und in Beziehung zu anderen Menschen. In den strukturierten und therapeutisch unterstützten Kommunikationsformen gibt es Mitteilungen über sich selbst, Hilferufe für sich oder für andere, Rückmeldungen, Beziehungsklärungen im strukturierten Dialog und die Teilnehmer befinden sich in einem ständigen Prozess der Spiegelung eigener Gefühle im Gruppenprozess und im Gegenüber.

Außerdem besteht die Möglichkeit, über eigene problematische oder fortschrittliche Verhaltensweisen zu berichten und diese zu bearbeiten, z. B. in Form von Verhaltensweisen zu berichten und diese zu bearbeiten, z. B. in Form von „Rückfällen“ (bei wiederholter Nutzung dysfunktionaler Bewältigungsmuster), aber auch in Form von „Vorfällen“, welche die Fortschritte in der Erarbeitung neuer Einstellungen und Lösungsstrategien beschreiben. Die Patienten werden außerdem darin geschult, selbst die Sitzungen der Gemeinschaftstherapie zu moderieren und damit selbst Leitungsverantwortung für Gruppen zu übernehmen.

Einzelgespräche

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Zusätzlich zum Aufnahmegespräch, Zwischengespräch sowie Abschlussgespräch erhalten alle Patienten wöchentlich mindestens ein therapeutisches Einzelgespräch. Der Schwerpunkt der therapeutischen Arbeit während des stationären Aufenthaltes liegt jedoch nicht auf den Einzelgesprächen, sondern in den Gruppen-Psychotherapien und in den Erfahrungen, die im Rahmen der "Therapeutischen Gemeinschaft" gemacht werden können. Die Einzelgespräche sollen die dort gemachten Erfahrungen sammeln und reflektieren sowie einen „roten Faden“ durch den Behandlungsverlauf knüpfen.

Störungsspezifische Behandlungsangebote

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Familientherapie:

Familientherapie ist die Arbeit an Verständigung und Abstimmung zwischen den Angehörigen. In Respekt vor den konkreten Lebensstilen und Entscheidungen der einzelnen Familien, führt Familientherapie die Beteiligten zu ihrer eigenen Lösung und zur Verständigung über gemeinsame Ziele. Auf diese Weise können sowohl Patient als auch Angehörige/r ihren Teil zum Genesungsprozess beitragen.

Unsere Familientherapiewoche ist eine einwöchige Gruppenveranstaltung und bietet den
Rahmen für die Themen, die die Familien mitbringen. Erlebnisintensive Methoden, wie die Arbeit an Beziehungsvisionen, die transaktionale Analyse, Skulpturarbeit, systemische Aufstellung, therapeutische Spiele, Vorträge und Rituale zeichnen unsere Familienwoche aus.

Beziehung, Verbindung und Entwicklung

Der Kompetenzzuwachs jedes einzelnen Familienmitgliedes ist höchstes Ziel der Familientherapie. Respektvolle, lösungsorientierte Kommunikation in Beziehung und Entwicklung des individuellen Menschen im System sind weiterführende Ziele. Die gemeinsamen Erlebnisse und veränderten Erfahrungen und Sichtweisen erleichtern beiden Seiten den Übergang in den Alltag erheblich.

Strukturgruppe:

Schwierigkeiten im Ich-Erleben, Selbst-Erleben, sowie im Erleben der anderen Menschen gehören zur innerseelischen Struktur und sind wesentliche Themen dieser Gruppe. Menschen, die schwere Verletzungen oder Traumatisierungen erlebten, leiden häufig unter sogenannten Ich-strukturellen Störungen oder einer Posttraumatischen Belastungsstörung.

Seelische Zerrissenheit, verwirrende und nicht erfassbare Gefühlszustände sowie impulsive Affekte sind Kennzeichen dieser Beeinträchtigung. Ziele dieser Gruppe sind eine Verbesserung des Umgangs mit Gefühlen, Wünschen und Bedürfnissen, eine Unterstützung der inneren Stabilität sowie ein grundsätzliches Erkennen und Fördern der Ich-Struktur. Dazu gehört auch die achtsame Wahrnehmung der eigenen Affekte und Emotionen, die achtsame Wahrnehmung des anderen Menschen, der Umgang mit inneren und äußeren Bindungen und notwendigen Trennungen.

Stabilisierungsgruppe:

Stabilisierung ist die erste und besonders wichtige Phase der Traumatherapie. Zentrale Elemente sind Selbstschutz, Selbsttröstung und Selbstfürsorge.

Menschen, die traumatische Ereignisse erlebten sowie unter ihren Folgen leiden, lernen in dieser Gruppe Möglichkeiten der Stärkung und Selbstwirksamkeit. Da Stabilisierung ein sehr wesentliches Element unseres Therapiekonzeptes ist sowie auch fördernd auf alle anderen Therapiebereiche wirkt, findet diese Gruppe mehrmals wöchentlich statt. Ziel ist das Erlernen von Bewältigungsfähigkeiten und -techniken sowie imaginative Übungen, die hilfreich sind, um mit Folgen der Traumata im Alltag besser umgehen zu lernen.

Suchtgruppe:

Was ist Sucht? Wie wirkt Sucht? Und was bedeutet meine Sucht konkret für mein Leben?

In der Suchtgruppe erfahren die Teilnehmer ein tieferes Verständnis für ihre stofflichen und nichtstofflichen Abhängigkeiten und deren körperlichen, psychischen, sozialen und spirituellen Aspekte. Zentrales Ziel ist das Schaffen einer Grundlage für eine dauerhafte Abstinenz und für eine nüchterne und erfüllte Lebensweise. Hierzu werden verschiedene Modelle der Suchtentwicklung und ihrer Phasen sowie suchtspezifische Abwehrmechanismen und Widerstände dargestellt. Im offenen und ehrlichen Austausch entsteht ein Störungsbewusstsein, aber auch ein Genesungsbewusstsein. Die hoffnungsvolle Möglichkeit der persönlichen Neuorientierung wird sichtbar und als erreichbar erfahren.

Essstruktur / Esssuchtgruppe:

Wenn die Gedanken fast ausschließlich um das Essen kreisen....

Sind Ihre Gefühle und Ihre Bedürfnisse zu essen auf ungute Weise miteinander verknüpft? Möchten Sie wieder genussvoll und natürlich essen?

In der Essstruktur/ Esssuchtgruppe behandeln wir Essstörungen, wie Magersucht, Bulimie, Adipositas sowie atypische Essstörungen mit Hilfe von gesprächs- und verhaltenstherapeutischen Methoden ergänzt durch körpertherapeutische Elemente.

Ziel ist, analog zur Suchtarbeit nach dem 12-Schritte Programm, mit Unterstützung der Therapeutischen Gemeinschaft das gesundheitsschädigende Verhalten aufzugeben. Gleichzeitig werden die Patienten zur Förderung ihrer Selbstfürsorge angeregt und ermutigt.

Genussvoller Umgang mit dem Essen

Die Essstruktur/ Esssuchtgruppe bietet ernährungstherapeutische Begleitung. Der genussvolle Umgang mit dem Essen, die Integration einer gesunden Ernährung in den Alltag sowie die Entwicklung eines natürlichen Hunger- und Sättigungsgefühls sind Erfolge unserer Therapie. Die Entwicklung eines tieferen Verständnisses für Abhängigkeiten und deren körperliche, psychische, soziale und spirituelle Aspekte sichern eine nachhaltige Genesung.

Das Behandlungskonzept unserer Klink geht auf die Bedürfnisse von Menschen mit Essstörungen somit in besonderer Weise ein. Wir entwickelten ein spezifisches Anti-Diät-Programm auf Basis einer vitalstoffreichen Vollwertkost. Wir fördern einen stark strukturierten, bewussten Umgang mit dem Essen. Vorgegebene Portionsgrößen, tägliche Treffen in der Gruppe im Anschluss an das Mittagessen sowie Unterstützung bei der Loslösung von süchtigen Tendenzen sind Inhalte der Therapie, die darüber hinaus folgende Ziele verfolgt:

  • Gefühle und Bedürfnisse zulassen und sich damit zeigen
  • Suchtklarheit entwickeln
  • mit Rückfällen konstruktiv umzugehen
  • Erarbeitung einer persönlichen Essstruktur für Zuhause 

TeilnehmerInnen der Essstruktur können lernen, Essen wieder als physiologische Notwendigkeit zu erleben, statt es als Ersatz für verdrängte Gefühle und Bedürfnisse zu missbrauchen.

Frauengruppe:

Viele Frauen sehen sich in dieser Zeit häufig mit Mehrfachbelastungen konfrontiert. Familie und Beruf zu vereinen und gleichzeitig den eigenen Leistungs- oder Lebensidealen gerecht zu werden, sind hohe Anforderungen für die Frau und lösen häufig ein Gefühl der Überforderung aus.

Die Frauengruppe soll Patientinnen speziell bei der Auseinandersetzung mit individuellen geschlechtsbezogenen Themen unterstützen. Besonders wird es auch um co-abhängiges und beziehungssüchtiges Verhalten in der Partnerschaft gehen. Dieses für Frauen häufig sehr typische Suchtverhalten wird entsprechend dem 12-Schritte-Programm als Krankheitsverhalten erkannt, Suchtklarheit wird entwickelt und die bisher verdrängten Gefühle und Konflikte werden bewusst und daran anschließend wiedererlebt und durchgearbeitet. Ziel ist die Entwicklung einer gesunden weiblichen Geschlechtsidentität mit angemessenem Beziehungsverhalten, natürlich, kraftvoll, lustvoll und mit Freude.

Männergruppe:

Männlichkeit in all ihren Facetten und Beziehungsgestaltung des Mannes sind Themen dieser Gruppe. Der Schwerpunkt ist hier die Thematisierung, Reflexion und Veränderung von Abhängigkeiten in Beziehungen. Erkennen als Krankheitsverhalten und Bewusstheit von Beziehungssucht, Sexsucht, Co-Abhängigkeit und Romanzensucht entsprechend dem 12-Schritte-Programm sind Voraussetzung für die Entwicklung von Suchtklarheit.

Bisher verdrängte Gefühle und Konflikte werden erfasst und wiedererlebt. Durch die lösungsorientierte Arbeit in der Gruppe und durch die Begleitung von Mitpatienten werden erste Schritte der Verhaltensänderung in der Therapeutischen Lehr- und Lerngemeinschaft geübt. Ziel ist die Entwicklung einer gesunden, männlichen Geschlechtsidentität mit angemessenem Beziehungsverhalten.

Hütten-Marathon:

Ideale Voraussetzungen für intensive Genesungserfahrungen bietet der Hütten-Marathon. Außerhalb der Klinik auf einer Berghütte bieten wir für ca. 20 Patienten mit 2-3 Therapeuten über mehrere Tage emotionale Intensivtherapie an.

Die gemeinsame Wanderung sowie die kollektive Alltagsbewältigung schaffen eine hohe Gruppenkohärenz. Eine erhöhte Berührbarkeit entsteht bei nahezu fehlenden Rückzugsmöglichkeiten und der haltgebenden Gruppenstruktur. Durch unterschiedliche Therapieverfahren haben die Patienten die Möglichkeit, die unter hohem, Kräfte-zehrendem Aufwand unterdrückten Gefühle im körperlichen Gehaltensein zu erleben. Durch deren Ausdruck findet die Integration ins Leben statt. Ein Gefühl der Bereicherung und Ganzheit entsteht. Die Patienten selbst vermögen diese Veränderung zu bewirken und zu spüren.

Trauergruppe:

Sterben, Tod und Trauer sind Themen, die in unserer Gesellschaft häufig verdrängt werden. Unsere Endlichkeit gehört jedoch ebenso zu unserem Leben wie die Geburt.

Viele von uns haben nicht gelernt, mit Verlusterfahrungen und Trauer angemessen umzugehen.

Trauer ist keine Krankheit, die man „bekämpfen“ oder „bewältigen“ muss, aber nicht gelebte Trauer und nicht zugelassene Gefühle wie Ärger, Schmerz, Dankbarkeit, Schuld oder Leere können zu körperlichen oder seelischen Erkrankungen führen.

Die Trauerbegleitungsgruppe in der Klinik bietet den Trauernden einen geschützten Raum um ihren individuellen Weg der Trauer zu gehen und zu lernen, dass Sterben, Trauern und die kreative Gestaltung des Abschiednehmens ein kostbarer Teil unseres Leben ist.

Die Trauer wahrzunehmen und zuzulassen ermöglicht z. B. eine Klärung ambivalenter Beziehungen zu verstorbenen Menschen.

Die Trauerbegleitung ist konfessionsungebunden, jedoch ein spiritueller Prozess und wird durch eine erfahrene Seelsorgerin/Trauerbegleiterin angeleitet.

Bonding-Psychotherapie und Einstellgruppe

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Der Wunsch, von anderen Menschen angenommen zu sein, gehört zu den tiefsten menschlichen Motiven. Die moderne Hirnforschung zeigt, dass Menschen auf Dauer nur gesund bleiben, wenn sie zwischenmenschliche Nähe und Zuwendung erleben. Umgekehrt heißt dies, dass sich ein erhöhtes Risiko für Erkrankungen (insbesondere für seelische Erkrankungen) ergibt, wenn Liebe entbehrt werden muss.

Die Bonding-Psychotherapie ist ein therapeutisches Verfahren, mit dem Patienten den tiefen inneren Wunsch nach zwischenmenschlicher Nähe in sich wieder-entdecken und wieder-erleben können. Die Bonding-Therapie, die vom US-amerikanischen Arzt Dr. Dan Casriel entwickelt wurde, gibt Patientinnen und Patienten - unter Anleitung ausgebildeter Psychotherapeuten – die Möglichkeit, körperliche Nähe zu erproben und emotional zu erleben. Die "Nähe-Übungen" der Bonding-Therapie (gegenseitiges schützendes Halten, Übungen mit Umarmung) haben ausschließlich therapeutischen und keinen sexuellen Charakter (sexuelle Kontakte zwischen Patienten sind in den Kliniken verboten und führen zu sofortiger Entlassung).

Die Bonding-Therapieangebote unserer Klinik werden nur solchen Patienten empfohlen, von denen wir aufgrund therapeutischer Überlegungen annehmen, dass diese Therapie hilfreich sein kann. Die Therapie wird niemandem aufgezwungen, sie wird auf freiwilliger Basis nach entsprechender Indikationsstellung durchgeführt.

Einstellgruppe

Jede Person entwickelt im Laufe seines Lebens ein inneres Schema, nach dem sie andere Menschen nicht nur betrachtet und bewertet, sondern nach dem sie auch selbst handelt bzw. auf Andere reagiert. Wir nennen dieses Schema, das überwiegend unbewusst funktioniert (d. h., ohne dass wir darüber nachdenken) die "innere Einstellung" eines Menschen. Erfahrungen, die wir - vor allem in der frühen prägenden Phase unseres Lebens - mit Anderen gemacht haben, können z. B. dazu führen, dass unsere Empfindungen und Verhaltensweisen in bestimmten Situationen nach einem ängstlichen Schema ablaufen. Ebenso gut kann es sein, dass wir aufgrund früherer Erfahrungen - in unserem Erleben und Verhalten, ohne dies bewusst zu bemerken, von gehemmten, misstrauischen oder feindseligen inneren Einstellungen geleitet werden. Die Einstellgruppe bietet die Möglichkeit, Einstellungen und Überzeugungen, die uns an einem glücklichen Leben hindern, zu identifizieren und therapeutisch zu bearbeiten. Neue, konstruktive, lebensbejahende Einstellungen werden angeboten und können in geschütztem Rahmen in Übungs-Szenen eingeübt werden.

Durch den Ausdruck und das Üben in der Gruppe werden Gefühle, die mit den jeweiligen inneren Einstellungen des betroffenen Patienten zusammenhängen (z. B. Angst, Ärger, Schmerz, Sehnsucht), wieder-erlebt, so dass sie therapeutisch bearbeitet werden können. Dies macht es dem Patienten möglich, sich von alten, das Leben behindernden Einstellungen zu befreien und neue zu erwerben. Die daraus resultierenden Verhaltensänderungen können von unseren Patienten in der Therapeutischen Gemeinschaft als ein ideales, geschütztes Übungsfeld erprobt und positiv verstärkt werden.

Sporttherapie/Bewegungstherapie

Frühsport:

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Das Aufstehen fällt schwer und bereits morgens das Gefühl zu haben, der Tag wäre am besten schon vorbei. Depressive Patienten kennen dieses Gefühl. Sie und auch Patienten anderer Indikationen haben durch das Angebot des Frühsports die Möglichkeit, einen geregelten Tagesrhythmus mit morgendlicher Aktivität zu erlernen. Der bewusste Einstieg in den Tag und die körperliche Aktivität hat antidepressive Wirkung, aktiviert den Kreislauf, verbessert den Zusammenhalt in der Gemeinschaft und lässt die Patienten durch das Naturerleben heilsame Erfahrungen machen.

Therapeutisch begleitete Wanderungen:

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Menschen, die ihrer eigenen Körperkraft immer weniger zutrauen oder ihr körperliches Wohlbefinden vernachlässigten, können durch die Spezialgruppe "Wandern" gezielt etwas für den Aufbau der eigenen körperlichen Kondition tun.

Das Angebot bietet besonders übergewichtigen und depressiven Patienten die Möglichkeit, über körperliche Aktivität in einer Gruppe wieder Bewegungsfreude und ein gesundes Körpergefühl zu erleben. Darüber hinaus bringen die therapeutisch geführten Wanderungen die Patienten in Kontakt mit der Schönheit der Natur und öffnen die Sinne für die erwanderte Umgebung.

Rückenyoga:

Viele Menschen leiden unter chronischen Muskelverspannungen, Fehlhaltungen und erleben - in Folge dessen - Schmerzzustände. In besonders schweren Fällen kann dies dazu führen, dass diese Menschen den Kontakt zu ihrem Körper verloren haben oder diesen nur noch als Belastung erleben können.

Das Rückenyoga dient der Zentrierung und dem "Bei - sich - ankommen". Übungen zur Haltungskorrektur, zur gezielten Dehnung und Stärkung der Muskulatur sowie der Entspannung führen zunächst in die Körperwahrnehmung des "Ist-Zustandes". Daraus können die Teilnehmer - statt einer oft unbewussten Schonhaltung - Möglichkeiten entwickeln und Handwerkzeug erlernen, mit den spezifischen Rücken - bzw. Nackenproblemen konstruktiv und (selbst)-heilend umzugehen und dadurch Entspannung, sowie Linderung der Beschwerden zu erfahren.

Es kommen Übungen aus dem klassischen Yoga, wie auch aus der Feldenkrais-Methode, der Rückenschulen und anderen sanften Körpertherapiemethoden zur Anwendung.

Konzentrative Bewegungstherapie:

Bewusstes Wahrnehmen in der Bewegung: im eigenen Handeln, Fühlen und Denken eine leib-seelisch-geistige Ganzheit entdecken und deren freie Entfaltung sind Erfolge unserer Konzentrativen Bewegungstherapie.

Dabei können die Patienten Zusammenhänge des eigenen Verhaltens und Erlebens erkennen und neue Erfahrungen machen.

Andere Körpertherapien:

Hier kommen neben Körperwahrnehmungs-, Sensibilisierungs-, und Atemübungen, auch Elemente aus Core-Energetic, Bioenergetik, Tanztherapie und Yoga zum Einsatz.

Kreativtherapien

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In unserer Kreativtherapie kommen Elemente aus der Bewegungs-, Tanz- und Theatertherapie zum Einsatz. Körperorientierte Therapieverfahren, Angebote aus dem Bereich der Kunsttherapie sowie improvisierte Spielszenen, Pantomime, Rhythmusübungen u. a. bieten viele Ausdrucksmöglichkeiten. Wir eröffnen unseren Patienten Erfahrungsräume, in denen sie durch Bewegung und kreatives Tun einen Zugang zu ihren Gefühlen finden.

In der Kreativtherapie werden die Patienten unterstützt, mit unterschiedlichsten Methoden und Medien die (Körper-) Wahrnehmung und den eigenen kreativen (Körper-) Ausdruck zu entfalten. Wünsche, Ängste und Ressourcen werden sichtbar. Eine bewusste und achtsame Haltung sich selbst und dem Körper gegenüber zu entwickeln sind Ziele unserer Therapie.

Besonders Menschen, die durch primär verbale und kognitive Therapieprozesse weniger erreichbar sind, können Freude an der Bewegung erfahren und dadurch ihren Emotionen in spielerischer Form Ausdruck verleihen.

Familientherapie

Familientherapie ist die Arbeit an Verständigung und Abstimmung zwischen den Angehörigen. In Respekt vor den konkreten Lebensstilen und Entscheidungen der einzelnen Familien, führt Familientherapie die Beteiligten zu ihrer eigenen Lösung und zur Verständigung über gemeinsame Ziele.

Erlebnisintensive Methoden, wie die Arbeit an Beziehungsvisionen, die transaktionale Analyse, Skulpturarbeit, systemische Aufstellung, therapeutische Spiele, Vorträge und Rituale zeichnen unsere Familienwoche aus.

Beziehung, Verbindung und Entwicklung

Der Kompetenzzuwachs jedes einzelnen Familienmitgliedes ist höchstes Ziel der Familientherapie. Respektvolle, lösungsorientierte Kommunikation in Beziehung und Entwicklung des individuellen Menschen im System sind weiterführende Ziele. Die gemeinsamen Erlebnisse und veränderten Erfahrungen und Sichtweisen erleichtern unseren Patienten den Übergang in den Alltag nach der Klinik erheblich.

Familienwochen-Termine 2018:

  • 08.01. bis 12.01.2018
  • 22.01. bis 26.01.2018
  • 12.02. bis 16.02.2018 (Faschingswoche)
  • 05.03. bis 09.03.2018
  • 19.03. bis 23.03.2018
  • 03.04. bis 06.04.2018 (verkürzte Woche wegen Ostermontag - Dienstag-Freitag)
  • 23.04. bis 27.04.2018
  • 14.05. bis 18.05.2018
  • 04.06. bis 08.06.2018
  • 18.06. bis 22.06.2018

Auffrischungsworkshops Familientherapie

ein Nachsorge-Angebot der Hochgrat-Klinik für ehemalige TeilnehmerInnen der Familientherapiewoche

"Es ist gar nicht so schwer, es sich in der Klinik besser gehen zu lassen. Richtig schwer aber ist es, es sich nach der Klinik besser gehen zu lassen."

Ihr kennt diesen Effekt und wisst wie leicht Rückfälle in altes Verhalten uns wieder festhalten. Diese Auffrischungswochenenden gibt es einmal im Vierteljahr, sie sollen helfen, die Erfolge der Therapie im Alltag und in den Beziehungen zu verankern. Wesentliche Elemente und Vorerfahrungen aus der Familienwoche werden dabei vorausgesetzt. Im Zentrum stehen immer der Erfahrungsaustausch und die persönliche Weiterarbeit an Zielfindung und Eigenverantwortung in den Beziehungen. Es geht um die Fähigkeit und Übung, Beziehungen gut zu gestalten.

Um die Genesung zuhause in den Beziehungen zu verankern, eignet sich nichts besser als die Familientherapie. Der "Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie" stufte im Dezember 2008 die systemische Familientherapie als wissenschaftlich anerkanntes Therapieverfahren ein, da ihre Wirksamkeit durch Forschungsstudien gut belegt ist. Insbesondere für schwere Störungen, z.B. Sucht, Essstörungen, Depression oder Schizophrenie wurden eine hohe Wirksamkeit und eine besondere Nachhaltigkeit nachgewiesen. Zudem ist sie kostengünstig und immer auf mehrere Betroffene wirksam.

Die Hochgrat Klinik verwendet diese Therapieform schon 20 Jahre lang in ihrer Familientherapiewoche!!

Termine 

  • 24.11. bis 26.11.2017
  • 23.02. bis 25.02.2018
  • 29.06. bis 01.07.2018

 

Die Workshops finden in der Hochgrat Klinik statt. Die bewährten Privatquartiere gibt es außerhalb; an den Mahlzeiten könnt Ihr gern in der Klinik teilnehmen. Die Gruppe beginnt nach alter Gewohnheit am ersten Morgen im Kaminzimmer. Herzlich willkommen!

Anmeldungen und Anfragen bitte direkt an unseren Familientherapeut: 
Andreas Assenbaum
Systemischer Paar- und Familientherapeut
a.assenbaum@hochgrat-klinik.de[nbsp]

Vergebungsarbeit

Vergebungsarbeit

Zur Wirklichkeit unseres Menschseins gehört, dass wir andere verletzen, aber auch von anderen verletzt werden. Solche unverarbeiteten Wunden können zu tiefsitzenden Emotionen wie Wut, Groll oder Hass führen und können unser weiteres Leben stark beeinträchtigen; ja uns sogar krank werden lassen.

Durch Versöhnungsbereitschaft und den Prozess der Vergebung können Beziehungsverletzungen geheilt werden und ein wirkliches  Loslassen bzw. ein echter Neuanfang ermöglicht werden. Mit Hilfe des Vergebungskonzepts nach Dr. Konrad Stauss werden Patientinnen und Patienten in einer sehr persönlichen Weise durch eine in Vergebungsarbeit ausgebildeten Seelsorgerin in einer Kleingruppe begleitet und unterstützt.

Meditative Angebote

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Einen Anker im Tag zu finden, sich sammeln und zur Ruhe kommen ist Ziel unserer Zeit der Stille. Täglich von 12:00 bis 12:30 wird die Betriebsamkeit in unserem Hause für eine halbe Stunde unterbrochen. Es kehrt Ruhe ein, und die Patienten und Mitarbeiter haben die Möglichkeit, sich bei nebenstehenden Angeboten zu entspannen und Kraft zu sammeln für die zweite Tageshälfte.

Progressive Muskelrelaxation (PMR)

Bei der Progressiven Muskelrelaxation handelt es sich um ein Entspannungsverfahren, welches von dem schwedischen Arzt Edmund Jacobson in den zwanziger Jahren entwickelt wurde. Jacobson hatte erkannt, dass durch das abrupte Loslassen nach einer gezielten Anspannung einzelner Muskelgruppen eine nachweislich bessere psychische und physische Entspannung erreicht werden kann. Die Wirkung dieses Entspannungs-Verfahrens ist durch zahlreiche wissenschaftliche Studien nachgewiesen und untermauert.

Die PMR ist eine sehr leicht und schnell zu erlernende Methode, die bereits nach wenigen Sitzungen unter Anleitung selbst unter Eigenregie im Alltag durchgeführt werden kann.

Stille Meditation

Dieses Angebot ist besonders hilfreich für Menschen, die eher im Außen verankert sind, sich leicht in wechselnden Gedanken und Gefühlen verlieren und sich daher nach innerer Zentrierung sehnen. Es richtet sich sowohl an Patienten mit als auch ohne Meditationserfahrung. Die Struktur der Veranstaltung besteht aus drei Teilen: einem stillen Sitzen mit bewusster Konzentration auf den Atem, einem gemeinschaftlichen "Tönen" und einem abschließenden kurzen Erfahrungsaustausch. Die Stille Meditation kann als Hilfsmittel verstanden werden, einen vom Alltagsbewusstsein unterschiedenen Bewusstseinszustand zu üben, in dem das gegenwärtige Erleben im Vordergrund steht, frei von subjektiven Bewertungen der Vergangenheit (Erinnerungen) und der Zukunft (Pläne, Ängste usw.). 

Spirituelle Angebote

Spirituelle Angebote

Wir verstehen unsere Klinik als einen Ort der ganzheitlichen Heilung. Basierend auf einem konfessionsübergreifenden Spiritualitätsverständnis stellen wir Genesung neben biologischen, psychologischen und sozialen Aspekten auch in einen größeren geistigen und spirituellen Zusammenhang.

Ein integrativer therapeutischer Prozess unterstützt den suchenden Menschen, seine je eigene spirituelle Dimension erfahrungsbezogen und von innen geleitet zu entdecken und zu vertiefen. Eine positiv erfahrene Spiritualität birgt erhebliche Ressourcen zur Bewältigung von seelischen Krisen und bietet die Möglichkeit, nachhaltiger Gesundheit. Heilende Kraft wächst aus der Erfüllung von geistig-spirituellen Bedürfnissen, wie nach Sinn, Zugehörigkeit zu einem größeren Ganzen, Zuwachs an transpersonalem Vertrauen und schöpferischer Kreativität.

Sinnhaftigkeit und Lebensfreude finden.

Tiefgreifende, menschliche Erfahrungen von Angenommensein, gegenseitigem Respekt, Freiheit, Verantwortung, Sinnhaftigkeit, in einer Atmosphäre von liebevoller Achtsamkeit, fördern den Heilungsprozess. Dies führt so zu einer vertieften Lebensfreude und vermehrtem Wohlbefinden.

Unser Geschäftsführer und Seelsorger Dr. Georg Reisach sowie unsere Ev. Diplom-Theologin und Pastorin Erika Hieble bieten Ihnen folgende vielfältige, spirituelle Angebote:

  • Ökumenische Gottesdienste
  • Bibliodrama
  • Seelsorgerische Einzelgespräche
  • Ritualarbeit bei Trauer, Trennung, Vergebung und Versöhnung
  • Arbeit mit religiösen Themen
Medizinische Versorgung

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Jeder unserer Patienten wird von seinem persönlichen Arzt während der gesamten Behandlungsdauer medizinisch betreut. Eine umfassende internistisch-neurologische Eingangsuntersuchung, ggf. die Erstellung eines medizinischen Behandlungsplanes und regelmäßige ärztliche Sprechstunden gewährleisten einen hohen Standard der medizinischen Mitbetreuung. Erfahrene Konsiliarärzte aller medizinischen Fachrichtungen werden für erforderliche diagnostische und therapeutische Maßnahmen hinzugezogen. 

Physiotherapie

Physikalische Therapie

Bei speziellen orthopädischen Krankheitsbildern steht eine erfahrene Physiotherapeutin für Einzelbehandlungen zur Verfügung.

Sozialberatung

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Die Sozialberatung in den Dr. Reisach Kliniken hat die Hilfe zur Selbsthilfe zum Ziel und gliedert sich in die Bereiche Einzelberatung und Nachsorge-Gruppe.

In der Einzelberatung werden mit den Patienten sämtliche Themen besprochen, die die Zeit nach der Klinik betreffen, dazu gehören z. B., die soziale Sicherung, Wohnungsfragen, Rentenfragen, Schuldensituationen, Themen, die die Familie oder Partnerschaft betreffen. Den größeren Raum nehmen Orientierungsgespräche ein, mit der Frage, welche Möglichkeiten und Hilfen es gibt, um die Neugestaltung seines Lebens in Angriff nehmen zu können.

In der Nachsorge-Gruppe, die für jeden Patienten gegen Ende seines Aufenthaltes stattfindet, geht es neben kurzer Klärung sozialrechtlicher Fragen, hauptsächlich um das Thema Resilienz. In diesem Zusammenhang werden die 7 Säulen resilienten Verhalten erörtert, mit dem Ziel, eine größere Zuversicht in seine eigenen Fähigkeiten und Ressourcen wiederzuerlangen. Lebenspraktische Hinweise und das Erarbeiten konkreter Aktionen und Reaktionen in Zusammenhang mit Familie, Chef, Kollegen und Nachbarn spielen dabei eine wichtige Rolle.

Kompetenzförderung und der Glaube an die eigene Kraft bilden somit das zentrale Thema dieser Gruppe.

Gute Ernährung - Vitalstoffreiche Vollwertkost

Gute Ernährung - Vitalstoffreiche Vollwertkost

Eine gute und achtsame Ernährung ist die Basis für körperliche, seelische und geistige Gesundheit.

Unser professionelles Küchenteam bietet Ihnen schmackhafte, abwechslungsreiche Kost, die sich an den Richtlinien der vitalstoffreichen Vollwerternährung nach Dr. Bruker orientiert. Die Verarbeitung von hochwertigen, frischen Rohstoffen und biologischen Lebensmitteln ermöglicht unseren Patienten Freude und Genuss am Essen verbunden mit einer hochwertigen Ernährung.

Zum Beispiel wird unser gesamtes verwendetes Mehl vor der Verarbeitung frisch, aus kontrolliert biologischem Getreide, selbst gemahlen. Auch Eis stellen wir selbst her.

Diese Ernährungsform ist auch die Grundlage der alternativ wählbaren vegetarischen Kost sowie medizinisch notwendiger Diäten und Sonderkostformen, die nach ärztlicher Verordnung zur Anwendung kommen. Bei Bedarf wird mit Hilfe unserer Diätassistentin / Ernährungstherapeutin und des Küchenteams ein individueller Ernährungsplan erstellt.

Sonderkostverordnungen

Die hochwertige ausgewogene Kost in unserer Klinik garantiert eine gesunde, abwechslungsreiche und schmackhafte Ernährung, so dass spezielle Diäten für Nahrungsmittelallergien und Nahrungsmittelintoleranzen nur bei einer medizinisch notwendigen Indikation verordnet werden.

Wir benötigen daher vor Beginn des Aufenthaltes die entsprechenden medizinisch-wissenschaftlich fundierten Nachweise über Vorliegen einer Allergie oder Intoleranz in Form der vorhergegangenen klinischen Diagnostik, wie z. B. eine Dünndarmbiopsie zur Abklärung von Zöliakie oder eine allergologische Diagnostik, die Anamnese, Hauttests, In-Vitro Bluttestverfahren, diagnostische Diät und Provokationsverfahren beinhaltet.

Sollten Sie dazu Fragen haben, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an die Mitarbeiterinnen der Aufnahmeabteilung (Tel. 08386/9622-457 oder -452).