Burnout

Burnout

Was ist Burnout?

„Ich habe überhaupt keine Energie mehr“, „Ich fühle mich wie ausgelaugt“, „Es wird mir alles zu viel“ sind typische Äußerungen von Burnout-Betroffenen. Der Begriff Burnout kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt so viel wie "ausbrennen". Oft beginnt der Prozess schleichend wie ein kleiner Fluss, der aber zunehmend mehr Wasser aufnimmt und zum unaufhaltsamen Strom wird. Chronisch geistige, körperliche und emotionale Erschöpfung sind die Folge.

Was sind die Symptome bei Burnout?

Während einerseits körperliche Symptome zu mehr Ruhe zwingen, ist jedoch im fortgeschrittenen Stadium wirkliche Erholung selbst im Urlaub kaum mehr möglich. Das sind die häufigsten Symptome bei Burnout:

  • Schlafstörungen
  • Anhaltende Müdigkeit und chronische Erschöpfung
  • Nachlassende Leistungsfähigkeit
  • Erhöhtes Schmerzerleben
  • Tinnitus
  • Herz-Kreislaufbeschwerden
  • Atemnot 
  • Innere Leere
  • Sinnverlust
  • Rückzug von Partner und Familie

Burnout ähnelt in seinen Ausprägungen einer Depression.

Um im Alltag weiterhin zu "funktionieren", greifen viele Betroffene zu mehr Koffein, Nikotin, Medikamenten oder Alkohol, was aber letztlich nur tiefer in die Abwärtsspirale hineinführt und somit tiefer in den Burnout. 

Wie sieht eine Burnout-Therapie aus?

Es gibt keinen Standard für die Behandlung der psychosomatischen Erkrankung Burnout. Ziel unserer spezifischen Behandlung des Burnouts in stationärer Psychotherapie ist, die eigene Identität wieder zu entdecken, krankmachende Muster des Sich-Überforderns bzw. des Sich-Überfordern-Lassens zu erkennen und hilfreiche Strategien im Umgang mit Stress und Konflikten zu erlernen.

Informieren Sie sich hier über eine Burnout-Therapie in unseren beiden Kliniken und deren Kriterien zum Aufnahmeverfahren.

Wie lässt sich ein Burnout präventiv vermeiden?

Die eine Methode zur Vermeidung von Burnout gibt es nicht, jedoch gelten folgende Verhaltensweisen gemeinhin als hilfreich:

    • Maßnahmen zur Entspannung und Erholung z.B. Entspannungstechniken Achtsamkeit und Meditation
    • Gesunder Lebensstil, ausgewogene Ernährung und Sport
    • Reflexion der persönlichen Ziele und Werte
    • Auf Work-Life-Balance achten, Arbeitssituation verändern z.B. durch berufliche Weiterbildungsmaßnahmen 
    • Soziales Netz stärken
    • Stress-Bewältigungsstrategien ggf. mit therapeutischer Unterstützung
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