Depression Klinik Dr. Reisach Kliniken

Depressionen - Ursache, Symptome und Therapie

Klinik Depression

Was ist eine Depression?

Eine Depression ist eine psychische Erkrankung, die das Denken, Fühlen und Handeln der Betroffenen beeinflusst, mit Störungen von Körperfunktionen einhergeht und erhebliches Leiden verursacht. Sie kann über längere Zeit oder wiederkehrend auftreten und unterscheidet sich von “normalen” Stimmungstiefs. Die Betroffenen sind nicht in der Lage sich von ihrer gedrückten Stimmung, Antriebslosigkeit und ihren negativen Gedanken zu befreien. 

Wie äußert sich eine Depression?

Eine Depression wird häufig wegen der vielfältigen Symptome verwechselt oder gar übersehen. Es gibt sowohl seelische als auch körperliche Symptome. 
Typische Anzeichen sind:

  • Innere Leere
  • Interesseverlust
  • Energieverlust
  • Selbstzweifel
  • Schuldgefühle
  • Ängste
  • Konzentrationsschwäche
  • Körperliche Beschwerden
  • Gewichtsveränderung
  • Libidoverlust
  • Schlafstörung

Die Erkrankung kann sich ganz unterschiedlich äußern und nicht immer sind alle Symptome vorhanden. Wenn mehrere dieser Symptome gleichzeitig über mindestens zwei Wochen vorliegen, lautet die Diagnose Depression.

Wie entsteht eine Depression?

Das Entstehen einer depressiven Erkrankung hängt meist von verschiedenen Einflüssen ab. Eine genetische Veranlagung kann ebenso dazu beitragen wie biologische Faktoren. Die Betroffenen besitzen dadurch eine geringere Toleranz gegenüber seelischen, körperlichen und biografischen Belastungsfaktoren als gesunde Menschen. Belastende Lebensereignisse, körperliche und seelische Beeinträchtigungen sind oftmals Auslöser einer Depression

Belastende Ereignisse sind zum Beispiel:

  • Aktuelle Konflikte
  • Schwierige Lebensumstände
  • Körperliche Erkrankungen
  • Tod einer nahestehenden Person
  • Verlust des Arbeitsplatzes

Ausprägungen von Depressionen

Eine Depression hat verschiedene Ausprägungen. So gibt es schwere, mittlere und leichte depressive Episoden. Depressive Episoden sind die häufigste psychosomatische Erkrankung, warum Menschen sich in unseren Kliniken Hilfe holen. Betroffene fühlen sich freudlos, niedergeschlagen, verzweifelt, energielos, leiden unter Schlafstörungen oder verspüren keinen Appetit mehr. 

In Deutschland sind schätzungsweise 5 % der Bevölkerung, d.h. etwa 4 Millionen Menschen, aktuell an einer Depression erkrankt. Pro Jahr erkranken etwa 1 bis 2 Personen von 100 neu. (Quelle: www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org)

Wie behandelt man eine Depression?

Zur Behandlung dieser psychischen Krankheit gibt es verschiedene Möglichkeiten der Therapie: Ambulant oder stationär. Wir in den Dr. Reisach Kliniken bieten den Patienten eine stationäre Behandlung in unserer Klinik an. 

Ziel der Therapie in unseren Kliniken ist, das depressive Muster und die depressive Symptomatik zu verstehen und aufzulösen, Lebensfreude und Zuversicht zu erlangen. Die depressiven Patienten lernen auf diese Weise, das eigene Leben wieder mutig und kraftvoll in die Hand zu nehmen. Im Zentrum der therapeutischen Arbeit stehen wissenschaftlich begründete Verfahren der Psychotherapie.

Eine liebevolle und wertschätzende Atmosphäre und erlebnisorientierte, therapeutische Verfahren fördern ganz wesentlich den Heilungsverlauf. Die Einstellungsarbeit macht wenig hilfreiche Gedanken und Lebensskripte deutlich und ersetzt diese durch neue, konstruktive Einstellungen und Haltungen. Durch Verständnis und Austausch sowie den konstruktiven Umgang miteinander in der Therapeutischen Gemeinschaft, kann es gelingen, wieder in Einklang mit sich selbst zu kommen.

Informieren Sie sich hier über unsere beiden Kliniken und deren Kriterien zum Aufnahmeverfahren.

Therapie von Depressionen - 12 Menschen berichten

Sonja Knoche, Filmemacherin aus Köln und ehemalige Patientin in der Adula, hat zusammen mit ihrem Kollegen Björn Leonhard einen Film über die Depression gemacht. 12 Menschen aus ganz Deutschland, von denen Sonja neun in der Adula kennenlernen durfte, erzählen anhand von verwobenen Interviewsequenzen ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit der Krankheit und somit den „üblichen“ Verlauf einer Krankheitsphase als EINE GESCHICHTE. Es ist ein Film von und mit Betroffenen FÜR Betroffene, Angehörige und Freunde.