Psychosomatische und somatoforme Erkrankungen

Bei psychosomatischen Erkrankungen im engeren Sinn, handelt es sich um Erkrankungen, bei welchen zwar Organschäden vorliegen, jedoch psychische oder soziale Faktoren einen entscheidenden Einfluss auf die Entstehung, Aufrechterhaltung und weitere Folgen der Erkrankung haben. Dazu zählt man z. B. entzündliche Darm-Erkrankungen, Asthma, Neurodermitis, dauerhafter Bluthochdruck und starkes Übergewicht (Adipositas). Darüber hinaus bestehen bei vielen anderen Erkrankungen, wie z. B. Tinnitus, Migräne und Sexualfunktionsstörungen enge Zusammenhänge mit psychosozialen Faktoren.

Patienten mit somatoformen Erkrankungen berichten häufig von einem langen Weg mit verschiedensten organischen Abklärungen. Die Betroffenen selbst fühlen sich mit ihren tatsächlichen Beschwerden, wie Schmerzzuständen, Schwindel, Herz-Kreislaufproblemen oder Beschwerden des Verdauungstraktes nicht verstanden und leiden unter den zunehmenden Einschränkungen im Alltag und Berufsleben. Nicht selten kommt es in der Folge zu depressiven Verstimmungen, Rückzug und Medikamentenabhängigkeiten.

In einer ganzheitlichen Therapie, die ein spirituelles Bewusstsein einschließt, geht es um die Verdeutlichung seelisch-körperlicher Wechselwirkungen und ein Verstehen der Signale des Körpers. Dadurch werden körpereigene Energien mobilisiert und ein Zugang zu neuen lebensbejahenden Einstellungen ermöglicht.

Körperorientierte Verfahren sowie medizinische und physikalische Maßnahmen, unterstützen den Genesungsverlauf.